Die Sache mit dem Dummy v. Helene Leimer
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40 Fragen und Antworten auf dem Weg zum erfolgreichen Working Test von Helene Leimer. Wie in vielen Dingen des Lebens steht am Anfang große Begeisterung, dann gewinnt man langsam Überblick, und schließlich beginnt sich das Wesentliche zu zeigen. Helene Leimer verdankt Ihre Retrieverbegeisterung sechs fröhlichen Goldens, die vor mehr als 30 Jahren durch die Wälder Colorado's stürmten, konnte trotzdem erst 1986 die Rasse wechseln und durchlief eine fast klassische kontinentale Retrieverkarriere: die Begeisterung über Wesen, Gelehrigkeit, etc. führten sie erst kurz und erfolgreich ins Showbusiness, dann über die kritische Beobachtung der verschiedenen Ausbildungsmethoden sehr schnell ins Mutterland der Rasse, nach England. Dort hatte sie das große Glück, in Mrs. June Atkinson, der Doyenne der Arbeitslinien-Goldens, eine der großen Züchterinnen und zugleich die sicher erfolgreichste Handlerin der 2. Hälfte des vorigen Jahrhunderts kennenzulernen. Ihre Freundschaft öffnete ihr den Zugang zum feinfühligen und zielführenden Umgang mit Retrievern, und die Türen zu vielen großen Hundeführern in England. Sie ermöglichten es ihr, an Field Trials die Richter zu begleiten, in verschiedenen Steward-Funktionen Prüfungsabläufe zu studieren, und verrieten ihr über die Jahre unzählige praktische Tipps und Tricks. Aus ihren Ansichten über Zucht, Gesundheit, jagdliches Erbgut und Ausbildung ergab sich klar ein Gesamtbild des Retrievers. Sie setzte den "englischen Weg" mit meinen
Holway-Goldens in italienischen, holländischen, belgischen und schweizerischen
(Jagd-) Prüfungen um, stellte ihre Qualitäten aber auch in sämtlichen
österreichischen und deutschen Leistungsprüfungen bis zur VGP(RGP) und
Spezialschweißprüfung (mit und ohne Richterbegleitung) unter Beweis. Die
Verbindung englischer Grundlagen und Einflüsse mit vielen Trainings und
Prüfungen und den Erfahrungen im praktischen Jagdeinsatz brachte unter anderem
zwei Aspekte zum Vorschein: einerseits gewann sie den Blick für das
Wesentliche und lernte, in einem Retriever das zu sehen, wofür er gezüchtet war
? und widerstand daher nur schwer der Versuchung, mit ihren Hunden nur mehr
zur Jagd und zum picking-up zu gehen. 1999 versuchte sie mit dem Video "Cheerful Success" den fröhlich-positiven, aber dennoch bestimmten Ausbildungsweg zu betonen und schrieb im Jahr 2000 dazu das Ausbildungsbuch "Die Sache mit dem Dummy". Seither hat sie diesen Weg mit Hilfe von lernpsychologischen Grundsätzen weiter ausgearbeitet und einen sehr klaren Ausbildungsplan entwickelt. Wieder ein Blick nach England, wo die Namen vieler bekannter Hundeführer im Richterlager zu finden sind: Aktiv führende Richter können aus laufender Erfahrung werten, und als Prüfungsteilnehmer genau diese notwendige Erfahrung immer mehr vertiefen. Auf diesem offenen Weg des immer neu Erarbeitens und mit der Arbeitsszene Weiterwachsens ist sie unterwegs - und freut sich über jede Begegnung mit Gleichgesinnten. |
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